Handwaschpaste im Test: Mit welcher Paste lassen sich die Hände am besten reinigen?

Stark verschmutzte Hände werden mit der passenden Handwaschpaste schnell und gründlich gereinigt. Gerade im Bereich der KFZ-Reparatur sind ölige und fettige Hände an der Tagesordnung. Mit einer guten Handwaschpaste können die Hände schnell und vor allem porentief gesäubert werden. Nun stellt sich aber die Frage, für welchen Handwaschreiniger Sie sich entscheiden sollen. Es gibt die verschiedensten Hersteller wie beispielsweise Liqui Moly und Caramba in unterschiedlichen Preisklassen. Wir haben nun verschiedene Handwaschpasten getestet. So können Sie sich einen guten Überblick über die Vor- und Nachteile der einzelnen Produkte einholen.

Teroson Handwaschpaste „VR 320“ – Günstig und wirksam


Teroson 1137651 Handwaschpaste VR 320 8.5 kg Bild
erster Platz

Die Paste von Teroson gehört zu den günstigen Produkten in diesem Bereich und wird in einem Eimer mit 8,5 kg Inhalt geliefert. Das ist für Vielnutzer besonders praktisch, da die Menge doch eine geraume Zeit hält und nicht bereits nach kurzer Dauer neu bestellt werden muss. Aber hält der günstige Handreiniger eigentlich das, was er verspricht? Diese Vor- und Nachteile sind uns aufgefallen:

Vorteile Nachteile
+ Günstig in der Anschaffung – Platzaufwendig
+ Hält lange – Kann nicht auf dem Waschbecken deponiert werden
+ Lösungsmittelfrei und hautschonend – Eventuell Bürste notwendig
+ Fett, Schmutz und Öl wird entfernt

Auf dem ersten Blick sehen Sie, dass die Vorteile der Teroson Handwaschpaste überwiegen. Der Reiniger ist vielseitig nutzbar, greift die Hände nicht an und außerdem biologisch abbaubar. Ebenfalls erwähnenswert ist der Punkt, dass kein Sand in der Paste enthalten ist. Abflussverstopfungen, wie sie vielleicht von anderen Reinigungspasten her kennen, gibt es mit dem Teroson Produkt nicht. Zur Entfernung von diversen Verschmutzungen, Ölen und Fetten wird Weichholzmehl verwendet, wodurch die Haut vor scharfen Kanten verschont bleibt. Ob Bremsstaub, Schmiere oder andere Verunreinigungen, die Teroson Handwaschpaste reinigt gründlich und schnell betreffende Stellen. Allerdings kann es passieren, dass Sie eine Bürste zur Hilfe nehmen müssen.

Umweltfreundlich:
Einsatzmöglichkeiten:
Anwendung:
Preis-/Leistungsverhältnis:

Die Paste von Teroson hat im Test gut abgeschnitten. Innerhalb kurzer Zeit sehen die Hände wieder aus wie neu. Obwohl das Produkt so günstig ist, hält es das, was von dem Hersteller angepriesen wird. Mit dem Reinigungsergebnis der Handwaschpasten von Liqui Moly kann Teroson nicht ganz mithalten. Dennoch ist es eine gute Investition, da sie im Endeffekt das macht, was sie soll. Sie befreit die Hände gründlich vor Verunreinigungen. Würde sie noch besonders pflegend auf die Haut einwirken, wäre alles bestens.

Die Caramba Handwaschpaste – Praktisch und gut


Caramba 693405 Handwaschpaste, 500 ml Bild
zweiter Platz

Die Handwaschpasten von Caramba können in den mittleren Preisbereich eingeordnet werden. Wir haben uns für die Caramba Paste in der praktischen Dose mit 500 ml entschieden. Der Hersteller verspricht eine wirksame, einfache und schnelle Reinigung verschmutzter Hände. Außerdem ist der Handreiniger dermatologisch getestet, was ebenfalls für das Produkt spricht. Diese Vor- und Nachteile gibt es bei dem Caramba Produkt:

Vorteile Nachteile
+ In praktischer 500 ml Dose – Preis
+ Made in Germany – Konsistenz gewöhnungsbedürftig
+ Dermatologisch getestet – Schwer zu dosieren
+ Selbst starke Verschmutzung (Bitumen, Tinte) kein Problem

Das Reinigungsergebnis mit der Handwaschpaste von Caramba ist sehr gut. Bitumen, Schmierstoffe, Fette, Tinten, Öle und mehr werden mit der Paste gründlich entfernt. Das Produkt ist sehr hautverträglich, silikonfrei und biologisch abbaubar. Die Anwendung der Waschpaste ist kinderleicht. Die Hände müssen zunächst etwas angefeuchtet werden. Danach wird die Handwaschpaste mit den Händen verrieben und mit etwas Wasser weiter gewaschen. Wurde der ganze Schmutz gelöst, werden die Hände gründlich gewaschen und abgetrocknet. Normalerweise ist keine Bürste notwendig, um die Hände wieder porentief rein zu bekommen. Hinsichtlich der richtigen Menge gibt es allerdings Probleme. Oft nimmt man zu viel der Paste. Wird die Paste regelmäßig genutzt bekommen Sie auch ein Gefühl für die passende Menge.

Umweltfreundlich:
Einsatzmöglichkeiten:
Anwendung:
Preis-/Leistungsverhältnis:

Mit diesem Produkt werden verschmutzte Hände schnell wieder porentief rein. Vor allem ist sie sehr hautschonend. Der höhere Preis des Handreinigers ist gerechtfertigt.

Die SANDEXON Handwaschpaste im 10 Liter Eimer – Die günstige Alternative


SANDEXON Handwaschpaste Handseife Handreiniger Seife 10 Liter 3006 Bild
dritter Platz

Benötigen Sie oft Handwaschpaste? So ist die Paste im 10 Liter Eimer für Sie das Richtige. Ständiges Nachkaufen entfällt, denn die 10 Liter sind doch recht ergiebig. Es wird bei jedem Waschvorgang nur eine geringe Menge benötigt, um den Schmutz zu lösen. Preislich ist das Produkt kaum schlagen. Wir haben nun geschaut, welche Vor- und Nachteile die SANDEXON Handwaschpaste mit sich bringt. Ist sie eine gute Alternative zu den kostenintensiven Reinigungspasten?

Vorteile Nachteile
+ Großes Gebinde – Nimmt etwas Platz weg
+ Kein ständiges Nachkaufen – Um es auf dem Waschbecken zu platzieren, muss die Paste in eine extra Dose gefüllt werden
+ Sandfrei – Bei starken Verschmutzungen mit Bürste hantieren
+ Auf Holzmehlbasis – Nur zu 90 Prozent biologisch abbaubar

Obwohl die SANDEXON Waschpaste im großen Gebinde doch sehr günstig ist, konnte sie im Test mit einem guten Ergebnis abschneiden. Die üblichen Verschmutzungen, die im KFZ-Gewerbe auftreten, konnten mit der Handwaschpaste sehr gut gelöst werden. Es muss nur eine geringe Menge der Paste mit etwas Wasser in den Händen verrieben werden. Wurde der Schmutz gelöst, wird mit Wasser nachgespült und die Hände getrocknet. Bei starken Verschmutzungen kann mit einer Bürste nachgeholfen werden. Da das Produkt auf Holzmehl basiert, ist eine sehr hautschonende Reinigung gewährleistet.

Umweltfreundlich:
Einsatzmöglichkeiten:
Anwendung:
Preis-/Leistungsverhältnis:

Die SANDEXON Waschpaste stellt eine gute Alternative zu den etwas preisintensiven Handwaschpasten dar. Allerdings muss auch bedacht werden, dass die Paste nicht komplett biologisch abbaubar ist. Trotzdem können die Hände mit ihr schonend und gründlich gereinigt werden. Dass diese günstige Variante nicht mit einer hochpreisigen Waschpaste beispielsweise von Caramba oder Liqui Moly mithalten kann, sollte schon klar sein.

Flüssige Hand-Wasch-Paste von Liqui Moly – Kostspielig aber mit top Ergebnis

Flüssige Hand-Wasch-Paste von Liqui Moly – Kostspielig aber mit top Ergebnis Bild

Liqui Moly ist als Hersteller im gehobenen Preisniveau bekannt. Preislich liegt die Handwaschpaste doch im oberen Preisbereich. Wir haben uns speziell für die flüssige Handwaschpaste entschieden, um mit den körnigen Reinigungspasten vergleichen zu können. Was macht die Paste besonders gut? Und bringt sie auch Nachteile mit sich?

Vorteile Nachteile
+ Hartnäckige Verschmutzungen werden leicht beseitigt – Kostenfaktor
+ Mit hautschützenden Substanzen
+ Nur umweltneutrale Reibungsmittel enthalten
+ Keine Verstopfung von Rohren möglich

Mit der flüssigen Handwaschpaste von Liqui Moly kann nahezu jeder Schmutz problemlos beseitigt werden. Hartnäckige Verschmutzungen müssen nicht einmal mit einer Bürste angegangen werden. Anwendungstechnisch überzeugt die flüssige Paste des Herstellers. Sie kann praktischerweise mit Spendern verwendet werden, wodurch eine optimale Dosierung möglich ist. Verreiben Sie die Waschpaste in Ihren trockenen Händen. Geben Sie etwas Wasser hinzu und verreiben Sie weiter. Hat sich der Schmutz gelöst, waschen Sie die Paste mit Wasser gründlich ab. In dem Produkt von Liqui Moly sind Hautschutzstoffe enthalten, die Irritationen der Haut verhindern.

Umweltfreundlich:
Einsatzmöglichkeiten:
Anwendung:
Preis-/Leistungsverhältnis:

Wer jede Menge Wert auf eine hochwertige Handwaschpaste mit pflegenden und schonenden Inhaltsstoffen legt, der ist mit der flüssigen Waschpaste von Liqui Moly richtig beraten. Die Reinigungspaste stellt zwar einen höheren Kostenfaktor dar, macht sich allerdings im Endeffekt auch bezahlt. Die Hände werden porentief rein und mit hautschonenden und pflegenden Substanzen versorgt.

Fazit: Die etwas kostspieligen Pasten sind doch in einigen Punkten etwas besser gestaltet. Vor allem aber sind sie pflegender für die Hände. Bei günstigen Varianten muss doch oft noch eine Bürste genutzt werden, um starke Verschmutzungen lösen zu können. Wer die Handwaschpaste nur gelegentlich benötigt, der ist sicher auch mit günstigeren Pasten zufrieden. Im Endeffekt reinigen auch die preisgünstigen Varianten gut. Sie sind eben nur nicht ganz so pflegend. Bei regelmäßiger Anwendung der Paste würden wir jedoch die kostspieligeren Pasten von Carmaba oder Liqui Moly vorziehen.

Handwaschpaste im Test: Mit welcher Paste lassen sich die Hände am besten reinigen?
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