Vorteile & Nachteile von Fertiggaragen

Betonfertiggaragen Fertiggaragen aus Beton
Vorteile Nachteile
Mehr Stellfläche als gemauerte Garagen Transport aufgrund von Schwerlast erschwert
Schnelle Montage Zufahrten müssen zugänglich sein und 30 Tonnen aushalten können
Oft in der Kfz-Versicherung einige Nachlässe möglich Kosten für Aufstellung erhöhte da Kran notwendig
Garage kann sogar bei Umzug mitgenommen werden
Stahlfertiggaragen Fertiggaragen aus Stahl
Vorteile Nachteile
Pflegeleicht und robust Gute Verzinkung nötig – Ansonsten Rostproblem
Günstige Anschaffungskosten Isolierung nicht immer einfach zu realisieren
Einfache Anlieferung ohne Kran Abdichtungsarbeiten mit Fundament notwendig
Verschiedenste Formen möglich Kondenswasserschutz erforderlich
Holzfertiggaragen Fertiggaragen aus Holz
Vorteile Nachteile
Feuchtigkeit und Nässe wird an die Umgebung abgegeben – Schwitzwasser bleibt aus Holz muss immer gepflegt und gewartet werden
Luftaustausch dank der Holzbalken und -bretter Ausbleichung aufgrund von Witterungseinflüssen möglich
Erhöhte Flexibilität – Bei leichten Untergrundbewegungen entstehen meist keine Schäden Bei kalten Außentemperaturen schnell kalt und bei heißen Außentemperaturen schnell warm im Innenraum
Selbstmontage problemlos möglich
Holzfertiggaragen Fertiggaragen in Holzständerbauweise
Vorteile Nachteile
Wasserresistent Kosten
Schneller Aufbau Holz muss ausreichend getrocknet sein
Widerstandsfähig Dämmung könnte beim Anbringen verrutschen und Wärmebrücke entstehen
Diffusionsoffen

Eine Fertiggarage bringt Vor- und Nachteile im Gegensatz zu einer gemauerten Garage mit sich. Allerdings bringt jede Variante (Stahl, Holz, Beton) unterschiedliche Vor- und Nachteile mit sich. Betonfertiggaragen nehmen beispielsweise mehr Platz ein, als gemauerte Garagen. Dafür sind sie sehr schnell montiert. Interessant ist auch die Möglichkeit, die Garage bei einem Umzug mitzunehmen. Kostenmäßig liegen sie höher als die Fertiggaragen aus Blech, Stahl und Holz. Für die Montage ist außerdem ein Kran notwendig, der zusätzliche Kosten verursacht. Die Zufahrt zum Grundstück muss schwerlasttauglich sein. Blechgaragen hingegen bieten folgende Vorteile:

  • Robust
  • Günstig
  • Einfache Montage

Die Stahlgarage kann ohne Kran aufgebaut werden. Auch ein Schwerlasttransport ist normalerweise nicht notwendig. Allerdings sind Abdichtungen am Fundament notwendig. Auch muss ein Kondenswasserschutz vorhanden sein. Sinnvoll ist es, die Garage zu isolieren, was jedoch nicht immer einfach ist. Betonfertiggaragen sind hingegen besser isoliert und bieten mehr Schutz. Stahlfertiggaragen und Betonfertiggaragen brauchen von Ihnen nicht besonders gepflegt zu werden. Bei Holzfertiggaragen hingegen ist ein erhöhter Pflegeaufwand des Holzes notwendig. Auch die Isolierung lässt bei einer Holzfertiggarage zu wünschen übrig. Ist es draußen kalt, wird es auch schnell in der Garage kalt. Bei Wärme wird es schnell warm. Dafür ist die Selbstmontage einer Holzfertiggarage denkbar einfach möglich. Zudem sind Holzfertiggaragen weniger anfällig für Schäden, wenn Untergrundbewegungen entstehen. Die Preise können Sie gut vergleichen, indem Sie den Fertiggaragen Konfigurator nutzen und die Anfrage absenden. Im Anschluss gibt es für Sie kostenlose Angebote von Fertiggaragen Anbietern.

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Häufige Fragen zu Fertiggaragen

Eine Fertiggarage kann aus Beton, Stahl, Holz oder Blech bestehen. Welches Material infrage kommt, hängt von den individuellen Anforderungen und dem persönlichen Budget ab. Die günstigste Variante ist die Blechgarage. Sie hat eine Lebensdauer von maximal 20 Jahren, kann nicht isoliert werden und ist relativ wetteranfällig. Preislich im Mittelfeld liegen Stahl- und Holzgaragen. Sie überzeugen mit einer sehr soliden Qualität. Die etwas teurere Betongarage bietet bei geringem Montageaufwand eine höchstmögliche Stabilität und Tragfähigkeit.
Das klassische Schwingtor ist besonders weit verbreitet und kann sowohl manuell als auch elektrisch betrieben werden. Rolltore eignen sich für den Wenigbetrieb, da sie relativ schnell verschleißen und der Betrieb mit einem gewissen Lärmpegel einhergeht. Sektionaltore sind – wie der Name schon sagt – in verschiedene Sektionen unterteilt. Diese Bauart gewährleistet einen geräuscharmen Betrieb und ein nutzerfreundliches Handling. Schnelllauftore sind für den privaten Gebrauch eher unüblich, sie werden hauptsächlich von Feuerwehren und Unternehmen mit Kühllagern verwendet. Flügeltore punkten mit einer eleganten Optik, sind aber nur für gerade Auffahrten geeignet. Das Kipptor unterscheidet sich vom Schwingtor nur wenig, bietet aber ebenso viele Vorteile.
Ein Flügeltor können Sie mit einem stabilen Vorhängeschloss sichern, das Sie ganz einfach von außen anbringen. Hier haben Sie die Wahl zwischen Bügel-, Zahlen- und den hochmodernen Diskusschlössern. Bei einem Schwing-, Roll- oder Kipptor ist der Schließzylinder oft schon integriert. Sollte dies nicht der Fall sein, kann er aber auch nachträglich eingebaut werden. Er bietet Ihnen ein Maximum an Sicherheit.
Feuchtigkeit bahnt sich ihren Weg durch kleinste Ritzen, deswegen ist es gar nicht so selten, dass Wasser in eine Garage eindringt. Oft liegt dies einfach an der Wetterseite oder einem etwas zu groß geratenen Fundament. Es empfiehlt sich, die Fuge zwischen Korpus und Fundament mit einer dauerelastischen Dichtungsmasse abzudichten. Auch das Abdichten mit Bitumenanstrich ist möglich. Zusätzlich können Sie Bodenleisten und Tropfbleche anbringen. Bei einer Stahlfertiggarage bewährt sich das Abdichten der Innenfuge. Um das Eindringen von Feuchtigkeit von vornherein zu vermeiden, achten Sie bei der Planung auf Lage und Wetterseite und bauen Sie das Fundament nicht zu groß.
Prinzipiell kann eine Fertiggarage auch an ein bestehendes Gebäude angebaut werden, wobei hier aber auch immer die baulichen Gegebenheiten zu beachten sind. Ist der Platz für einen optimalen Anschluss der Garagenwand an die Gebäudewand vorhanden? Mit einer individuellen Außengestaltung lässt sich die Fertiggarage so perfekt an das Erscheinungsbild des Hauses anpassen, dass ein vollkommen harmonischer Gesamteindruck entsteht. Ein weiterer wichtiger Vorteil: Sie gelangen quasi direkt von der Garage ins Haus und müssen mit Ihren Einkäufen nicht durch den Regen laufen.
Als Alternative oder zusätzlich zu Balkon oder Garten wünschen sich viele Hausbesitzer eine Terrasse auf dem Dach der Fertiggarage. Das ist grundsätzlich möglich und eine praktische Möglichkeit, den vorhandenen Platz optimal auszunutzen. Ganz wichtig ist allerdings, dass die geplante Aufstiegsmöglichkeit allen gültigen Sicherheitsvorschriften entspricht. Mit Kübelpflanzen und Sichtschutzelementen sorgen Sie dafür, dass Sie auf Ihrer neuen Terrasse nicht wie auf dem „Präsentierteller“ sitzen.
Wer zwei Stellplätze benötigt, trifft mit einer Doppelgarage die günstigste Wahl. Sie ist im Hinblick auf die Baukosten deutlich preiswerter als zwei Einzelgaragen. Natürlich kommt es auch immer auf den Einzelfall an: Ist auf dem Grundstück überhaupt genug Platz für eine große Doppelgarage vorhanden? Je nach Grundriss und Fläche kann manchmal nur der Bau von zwei Einzelgaragen an verschiedenen Stellen realisiert werden.
Wer eine Holz- oder Blechgarage in Selbstmontage aufstellen will, sollte dafür ein bis zwei Tage einplanen. Schneller geht es bei einer Fertiggarage aus Stahl: Nach einem halben Tag ist sie fix und fertig montiert. Wer seine neue Fertiggarage sofort nutzen will, entscheidet sich für eine Betongarage. Sie ist in etwa einer Stunde bereit für den „Einzug“ des Fahrzeugs. Beachten Sie bitte, dass Tieflader und Kranwagen bei der Anlieferung sehr viel Platz benötigen!
Eine günstige Blech-Fertiggarage hält etwa 15 bis 20 Jahre. Ausführungen aus Beton haben mit maximal 25 Jahren eine etwas längere Lebensdauer. Noch einmal fünf Jahre länger hält eine Stahl-Fertiggarage maximal durch. Diese ohnehin schon guten Werte werden von der Holz-Fertiggarage noch deutlich getoppt. Bei guter Pflege kann sie nämlich eine Lebensdauer von bis zu 50 Jahren erreichen.
Eine Fertiggarage ist mehr als nur ein Unterstellplatz für das Kraftfahrzeug, denn sie eignet sich auch zum sicheren Verstauen von Reifen, Gartenmöbeln oder Fahrrädern. Für Fahrräder gibt es beispielsweise praktische Wandsysteme, Werkzeug findet in Regalen, die im hinteren Bereich der Garage aufgestellt werden, Platz. Wer seine Garage zusätzlich als Werkstatt nutzen möchte, sollte bei der Garagenplanung auf eine ausreichende Größe achten, damit beispielsweise eine Werkbank aufgestellt werden kann. Achtung: Eine alleinige Nutzung der Garage als Lager-, Hobbyraum oder Werkstatt ist laut Garagenverordnung untersagt! Hier gilt die Faustregel: Die Garage gilt dann als zweckentfremdet, wenn kein Auto mehr hineinpasst!
Die hängt von Ihrer Versicherungspolice beziehungsweise Ihrem gewählten Tarif ab. Zwischen den Versicherungsgesellschaften gibt es nämlich erhebliche Unterschiede. Grundsätzlich gilt aber: Die Gegenstände, die Sie in der Garage aufbewahren, sind in der Hausratversicherung nicht AUTOMATISCH versichert. Prüfen Sie also gegebenenfalls Ihre Versicherungsunterlagen oder kontaktieren Sie Ihre Versicherungsgesellschaft. Für Schäden AN der Fertiggarage kommt die Hausratversicherung nicht auf. Diese können über die Wohngebäudeversicherung abgedeckt werden.
Grundsätzlich sollte das Eindringen von Feuchtigkeit in die Garage vermieden werden, was durch Abdichten in der Regel erreicht wird. Außerdem sollte auf eine gute Luftzirkulation geachtet werden, denn Schimmel deutet immer auf eine zu hohe Luftfeuchtigkeit hin. Ist die Garage aber bereits von Schimmel befallen, verwenden Sie einen hochwertigen Schimmelentferner. Wichtig: Achten Sie beim Entfernen darauf, den Schimmel nicht einzuatmen! Behandeln Sie die Wände anschließend gegebenenfalls mit einer Anti-Schimmel-Farbe. Tipp: Meist befindet sich der Schimmel an Decke und Wänden. Macht er sich eher in Bodennähe bemerkbar, könnte aufsteigende Bodenfeuchte oder Hangwasser die Ursache sein.