Fertiggaragen in Hanglage – Infos, Vorteile, Nachteile mit Konfigurator

Nicht überall gibt es gerade Flächen und Grundstücke. So kann es auch passieren, dass ein Grundstück in Hanglage liegt. Trotzdem soll natürlich auch hier ein Stellplatz bzw. eine Garage für das Auto her. Aber ist das eigentlich möglich? Und welche Dinge müssen beachtet werden? Oder ist es ratsam, doch lieber einen Stellplatz auf grader Fläche zu errichten? Prinzipiell sind dank der Technik und Bauweisen mittlerweile viele Wünsche und Vorstellungen umsetzbar.

Auch Garagen in oder am Hang sind kein Problem. Natürlich ist für die Errichtung einer solchen Garage in Hanglage ein höherer Aufwand notwendig. Doch dafür gibt es auch einige Vorteile, die nicht zu verachten sind. Liegt bei Ihnen das Grundstück in einer solchen Lage, so sollten Sie sich verschiedene Angebote und Informationen einholen und Preise miteinadner vergleichen. Denn ein solches Bauvorhaben kann schon etwas kostspieliger werden.

Betonfertiggaragen in Hanglage
Variante Einzelgarage
Einzelgarage
Breitraumgarage
Breitraumgarage
Doppelgarage
Doppelgarage
standard Box ohne Extras
kostenloses Angebot
ca. 3.000€
ca. 3.450€
ca. 4.500€
ohne Tor
kostenloses Angebot
ca. 2.000€
ca. 2.400€
ca. 3.200€
mit Abstellraum
kostenloses Angebot
ca. 6.250€
ca. 6.700€
ca. 7.200€
Oder individuell konfigurieren
kostenloses Angebot
Stahlfertiggaragen in Hanglage
Variante Einzelgarage
Einzelgarage
Breitraumgarage
Breitraumgarage
Doppelgarage
Doppelgarage
standard Box ohne Extras
kostenloses Angebot
ca. 1.800€
ca. 2.000€
ca. 2.300€
standard Box in Stahl-Element-Bauweise
kostenloses Angebot
ca. 2.500€
ca. 3.100€
ca. 4.500€
ohne Tor
kostenloses Angebot
ca. 1.200€
ca. 1.450€
ca. 1.750€
Oder individuell konfigurieren
kostenloses Angebot
Blechfertiggaragen in Hanglage
Variante Einzelgarage
Einzelgarage
Breitraumgarage
Breitraumgarage
Doppelgarage
Doppelgarage
standard Box ohne Extras
kostenloses Angebot
ca. 1.240€
ca. 1.440€
ca. 1.700€
ohne Tor
kostenloses Angebot
ca. 920€
ca. 1.120€
ca. 1.200€
mit Abstellraum
kostenloses Angebot
ca. 2.050€
ca. 2.250€
ca. 2.500€
Oder individuell konfigurieren
kostenloses Angebot
Holzfertiggaragen in Hanglage
Variante Einzelgarage
Einzelgarage
Breitraumgarage
Breitraumgarage
Doppelgarage
Doppelgarage
standard Box ohne Extras
kostenloses Angebot
ca. 1.200€
ca. 1.350€
ca. 1.400€
ohne Tor
kostenloses Angebot
ca. 800€
ca. 1.000€
ca. 1.100€
mit Abstellraum
kostenloses Angebot
ca. 2.250€
ca. 2.450€
ca. 2.700€
Oder individuell konfigurieren
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Materialvergleich

Beton Stahl Holz Blech
Lebensdauer 15 - 25 Jahre 20 - 30 Jahre Bei guter Pflege bis zu 50 Jahre 15 - 20 Jahre
Installationszeit Ungefähr 1 Stunde (es wird viel Platz für Tieflader und Kranwagen benötigt!) ungefähr ein halber Tag Bei Selbstmontage ungefähr 1 bis 2 Tage ungefähr 1 bis 2 Tage
Belüftung Gut Sehr gut. Ein Kondenswasserschutz ist allerdings erforderlich Sehr gut Sehr gut. Ein Kondenswasserschutz ist allerdings erforderlich
Ist das Dach nutzbar? Im Falle einer zusätzlichen Verstärkung, kann das Dach bepflanzt werden. Eigentlich nicht, bzw. nicht ohne großen Kostenaufwand Im Falle einer zusätzlichen Verstärkung, kann das Dach genutzt werden. Eigentlich nicht, bzw. nicht ohne großen Kostenaufwand
Isolierung möglich nicht möglich möglich nicht möglich
Fassadenverkleidung möglich möglich möglich nicht möglich
Fundament Notwendig. Es empfehlen sich ein Streifenfundament oder Bodenplatten Notwendig. Da dieses Modell über keinen Boden verfügt, empfiehlt sich eine Bodenplatte. Im Anschluss an die Montage ist es erfoderlich, die Garage mit dem Fundament abzudichten. Notwendig. Es empfehlen sich ein Streifenfundament oder eine Bodenplatte. Notwendig. Es empfehlen sich ein Streifenfundament oder eine Bodenplatte.
Vorteile Hohe Stabilität und Tragfähigkeit bei geringem Montageaufwand. Bei guter Isolierung als als Abstellraum verwendbar. Langlebigkeit und ein hervorragendes Belüftungssystem. Grundriss kann zentimetergenau angepasst werden. Besonders gutes Preis-Leistungsverhältnis. Belüftung ausgezeichnet. Kann selbstständig instand gehalten werden. Belüftung ausgezeichnet. Kann selbstständig instand gehalten werden. Günstig
Nachteile Der Grundriss kann nicht nach Belieben gewählt werden, großer Platzaufwand bei der Anlieferung, es kann zu Setzrissen im Mauerwerk kommen. Aufgrund der mangelnden Wärmedämmung ist eine Nutzung als Abstellraum nicht ratsam, hält keinem extremen Druck stand. Lange Montagezeit, kein Brandschutz, hoher Pflegeaufwand. Hoher Pflegeaufwand, Wetter anfällig, schwache Struktur

Was gibt es bei Garagen in Hang- und Berglage zu beachten?

Was gibt es bei Garagen in Hang- und Berglage zu beachten

Es gibt einige Garagenanbieter, die spezielle Hanggaragen anbieten. Haben Sie bereits Ihr Haus in Hanglage gebaut, so wissen Sie sicherlich, dass es nicht immer ein einfaches Unterfangen ist und einige Schwierigkeiten entstehen können. Vor allem müssen Sie mit erhöhten Kosten rechnen. Je nachdem, wie der Hang beschaffen ist und welche Garagenbauweise genutzt werden soll, muss die Oberfläche entsprechend abgetragen werden. Eine Hangmauer muss errichtet werden, wenn die Garage nicht in den Hang hineingebaut werden soll. Ansonsten müssen Sie sich für eine entsprechende Hanggarage entscheiden, die so konstruiert wurde, dass sie den Erd- und Wasserdruck standhält. Zusätzlich müssen die Wände der Fertiggarage am oder im Hang gegen Feuchtigkeit geschützt werden. Ebenfalls ist eine Entlüftung wichtig, um eine Schimmelbildung zu vermeiden.

Vorteile und Nachteile einer Hanggarage

Eine Garage in Hanglage bietet jedoch auch einige Vorteile. So ist es meistens so, dass sie nicht nur als Stellplatz, sondern auch als Terrassenfläche oder Gartenfläche verwendet werden kann. Dafür muss allerdings das Dach speziell konstruiert werden und über eine entsprechende Statik verfügen. Vor allem ist eine solche Fertiggarage sehr platzsparend. Die zur Verfügung stehende Fläche kann optimal genutzt werden. Auch ist es möglich, zwei Garagen übereinander zu platzieren, falls die Platzverhältnisse so knapp bemessen sind, dass normalerweise nur ein Stellplatz möglich wäre. In dem Fall müsste jedoch eine zweite Zufahrt zu der Garage geschaffen werden. Hier die Vor- und Nachteile auf einem Blick:

Vorteile Nachteile
Flexible Gestaltungsmöglichkeiten (je nach Bauweise) Anfallende Kosten
Ausgeglichenes Raumklima Oft Bauantrag notwendig
Verschiedene Dachformen möglich Erhöhter Bauaufwand
Gartenfläche wird meist nicht verkleinert  

Im Endeffekt ist es schon ein erhöhter Aufwand, eine Garage in den Hang zu bauen. Die Erde muss abgetragen, deponiert und teilweise entsorgt werden. Der Abtrag des Hangs nimmt schon eine gewisse Zeit in Anspruch. Außerdem müssen die Kosten für die nötige Technik wie zum Beispeil die Baggermiete mit eingerechnet werden. Kostenmäßig wird die Hanggarage jedenfalls höher ausfallen, als der Bau einer freistehenden Garage. Dafür erhalten Sie aber eine ganz spezielle und ins Bild passende Fertiggarage. Übrigens ist es auch möglich, eine doppelstöckige Garage nur teilweise als Stellfläche für den Pkw zu nutzen. Die obere Etage bietet sich auch als erweiterter Wohnraum oder Abstellfläche für Fahrräder und anderes Equipment an.

Welche Bauweise bietet sich an?

Welche Bauweise bietet sich an

Bei freistehenden Garagen haben Sie die Wahl zwischen verschiedenen Bauweisen. Es ist möglich, freistehende Pkw-Abstellplätze in Holz-, Stahl- oder Betonbauweise zu fertigen. Hinsichtlich der Hanglage gestaltet es sich doch etwas komplizierter. Für fast alle Probleme gibt es aber eine Lösung und mit ausgeklügelter Technik kann fast jeder Wunsch in die Realität umgesetzt werden. Es hängt auch von Ihren eigenen Wünschen ab. In Hanglage ist es auch möglich, Garagen in Holzbauweise und Stahlbauweise zu errichten. Erddruckfähig müssen Garagenwände nicht zwangsläufig sein. In diesem Fall ist jedoch eine Hangmauer nötig. Diese ist dafür zuständig, Wasser und Erde abzufangen. So erhalten Sie zwar eine recht kostengünstige Garage, dafür entstehen Ihnen höhere Zusatzkosten. Aber ohne die Hangmauer ist die Gefahr groß, dass das Erdreich ins Rutschen kommt.

Eine gute Alternative ist die Garage in Betonbauweise. Diese speziellen Garagen werden extra so gefertigt, dass sie sich optimal in den schrägen Hang einfügen und unter Umständen sogar komplett im grünen Hang verschwinden können. Diese Garagen werden mit Erde angefüllt und müssen entsprechenden Kräften standhalten. Die Wände und Decken der speziellen Wände sind statisch verstärkt, sodass sie problemlos zum Einsatz kommen können. Da, wo es sich anbietet, werden Betonfertiggaragen im Hang mit einer Dachbegrünung versehen, damit die Fläche optimal genutzt werden kann.

Es ist nun also nicht so einfach zu sagen, welche Variante am besten ist. Sie sollten die anfallenden Kosten für den Abtrag, die Hangmauer, die Materialkosten und die Errichtung der Fertiggarage mit den Kosten für die Errichtung der Betonfertiggarage vergleichen. Und letztendlich kommt es auch auf Ihre eigenen Vorstellungen und Wünsche an.

Richtiges Fundament – Sicherer Stand der Fertiggarage

Richtiges Fundament - Sicherer Stand der Fertiggarage

Das Fundament ist ein sehr wichtiger Punkt. Doch hierbei sollten Sie auf Ihre gewünschte Bauweise achten. Garagen in Hanglage sollten auf keinen Fall mit einem Punktfundament versehen werden. In dem Fall ist die Gefahr groß, dass es zu Setzungen und Rissen kommt. Dafür können in Hanglage die folgenden Fundamentarten genutzt werden:

  • Fundamentplatte
  • Ringfundament

Vorzuziehen ist eine Fundamentplatte. Diese ist mit entsprechender Bewehrung so stabil, dass sie für alle Lagen und Garagen optimal geeignet ist. Betongaragen werden normalerweise sowieso auf Fundamentplatten aufgesetzt. Doch auch das Ringfundament kann in Hanglage errichtet werden. Diese weisen ebenfalls eine hohe Stabilität auf und bieten sich für Holz- und Stahlbauweisen sehr gut an. Sinnvoll ist es, sich vor dem Bau Informationen von einem Spezialisten einzuholen. Da sowieso meistens ein Statiker zurate gezogen werden sollte, wenn in den Hang gebaut werden soll, so kann dieser auch zu dem nötigen Fundament eine entsprechende Aussage treffen.

Garagenhersteller frequentieren und Vor-Ort-Termin ausmachen

Sie sollten auf jeden Fall vor der Bestellung den Garagenhersteller frequentieren und einen Vor-Ort-Termin ausmachen. So kann sich ein Spezialist die Sache anschauen, sagen, welche Ausführungen möglich sind und außerdem noch Tipps geben. Der Fachmann ermittelt alle nötigen Daten vor Ort, die für die Planung der Garage nötig sind. Oft wird auch die Statik von den Garagenherstellern angeboten, sodass Sie sich nicht selber kümmern müssen. Die Wände der speziellen Hanggaragen sind statisch normalerweise schon so konstruiert, dass sie beim Befüllen zwischen Garagenwand und Erdreich dem Druck standhalten. So ist es in dem Fall nicht nötig, irgendwelche Vorkehrungs- und Sicherheitsmaßnahmen zu unternehmen.

Statik und Bauantrag für die Fertiggarage am Hang

Statik und Bauantrag für die Fertiggarage am Hang

Bei einem solchen Bauvorhaben sollte normalerweise auch eine Bauvoranfrage oder ein Bauantrag gestellt werden. Ob ein Bauantrag notwendig ist, hängt von der Gemeinde ab, in der die Hanggarage erbaut werden soll. Aus diesem Grund sollten Sie im Vorfeld bei Ihrem zuständigen Bauamt nachfragen, wie es sich in Ihrem Fall gestaltet. Falls ein Bauantrag notwendig ist, darf eine entsprechende Statik nicht fehlen. Auch die Bauzeichnungen sollten eingereicht werden. Die Zeichnungen gibt es in der Regel von dem Garagenhersteller. Alles zusammen wird bei dem zuständigen Bauamt eingereicht. Sie sollten auf die Baugenehmigung warten, bevor Sie mit den Arbeiten beginnen. Es wäre ja ärgerlich, wenn das Bauvorhaben abgelehnt, mit dem Bau aber schon begonnen wurde.

Konfigurator für Fertiggaragen in Hanglage

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Einzelgarage

Doppelgarage

Großraumgarage

Sonstiges

Deutschlandweite Lieferung

4.8/5
bei 15 Kundenbewertungen

Häufige Fragen zu Fertiggaragen

Eine Fertiggarage kann aus Beton, Stahl, Holz oder Blech bestehen. Welches Material infrage kommt, hängt von den individuellen Anforderungen und dem persönlichen Budget ab. Die günstigste Variante ist die Blechgarage. Sie hat eine Lebensdauer von maximal 20 Jahren, kann nicht isoliert werden und ist relativ wetteranfällig. Preislich im Mittelfeld liegen Stahl- und Holzgaragen. Sie überzeugen mit einer sehr soliden Qualität. Die etwas teurere Betongarage bietet bei geringem Montageaufwand eine höchstmögliche Stabilität und Tragfähigkeit.
Das klassische Schwingtor ist besonders weit verbreitet und kann sowohl manuell als auch elektrisch betrieben werden. Rolltore eignen sich für den Wenigbetrieb, da sie relativ schnell verschleißen und der Betrieb mit einem gewissen Lärmpegel einhergeht. Sektionaltore sind – wie der Name schon sagt – in verschiedene Sektionen unterteilt. Diese Bauart gewährleistet einen geräuscharmen Betrieb und ein nutzerfreundliches Handling. Schnelllauftore sind für den privaten Gebrauch eher unüblich, sie werden hauptsächlich von Feuerwehren und Unternehmen mit Kühllagern verwendet. Flügeltore punkten mit einer eleganten Optik, sind aber nur für gerade Auffahrten geeignet. Das Kipptor unterscheidet sich vom Schwingtor nur wenig, bietet aber ebenso viele Vorteile.
Ein Flügeltor können Sie mit einem stabilen Vorhängeschloss sichern, das Sie ganz einfach von außen anbringen. Hier haben Sie die Wahl zwischen Bügel-, Zahlen- und den hochmodernen Diskusschlössern. Bei einem Schwing-, Roll- oder Kipptor ist der Schließzylinder oft schon integriert. Sollte dies nicht der Fall sein, kann er aber auch nachträglich eingebaut werden. Er bietet Ihnen ein Maximum an Sicherheit.
Feuchtigkeit bahnt sich ihren Weg durch kleinste Ritzen, deswegen ist es gar nicht so selten, dass Wasser in eine Garage eindringt. Oft liegt dies einfach an der Wetterseite oder einem etwas zu groß geratenen Fundament. Es empfiehlt sich, die Fuge zwischen Korpus und Fundament mit einer dauerelastischen Dichtungsmasse abzudichten. Auch das Abdichten mit Bitumenanstrich ist möglich. Zusätzlich können Sie Bodenleisten und Tropfbleche anbringen. Bei einer Stahlfertiggarage bewährt sich das Abdichten der Innenfuge. Um das Eindringen von Feuchtigkeit von vornherein zu vermeiden, achten Sie bei der Planung auf Lage und Wetterseite und bauen Sie das Fundament nicht zu groß.
Prinzipiell kann eine Fertiggarage auch an ein bestehendes Gebäude angebaut werden, wobei hier aber auch immer die baulichen Gegebenheiten zu beachten sind. Ist der Platz für einen optimalen Anschluss der Garagenwand an die Gebäudewand vorhanden? Mit einer individuellen Außengestaltung lässt sich die Fertiggarage so perfekt an das Erscheinungsbild des Hauses anpassen, dass ein vollkommen harmonischer Gesamteindruck entsteht. Ein weiterer wichtiger Vorteil: Sie gelangen quasi direkt von der Garage ins Haus und müssen mit Ihren Einkäufen nicht durch den Regen laufen.
Als Alternative oder zusätzlich zu Balkon oder Garten wünschen sich viele Hausbesitzer eine Terrasse auf dem Dach der Fertiggarage. Das ist grundsätzlich möglich und eine praktische Möglichkeit, den vorhandenen Platz optimal auszunutzen. Ganz wichtig ist allerdings, dass die geplante Aufstiegsmöglichkeit allen gültigen Sicherheitsvorschriften entspricht. Mit Kübelpflanzen und Sichtschutzelementen sorgen Sie dafür, dass Sie auf Ihrer neuen Terrasse nicht wie auf dem „Präsentierteller“ sitzen.
Wer zwei Stellplätze benötigt, trifft mit einer Doppelgarage die günstigste Wahl. Sie ist im Hinblick auf die Baukosten deutlich preiswerter als zwei Einzelgaragen. Natürlich kommt es auch immer auf den Einzelfall an: Ist auf dem Grundstück überhaupt genug Platz für eine große Doppelgarage vorhanden? Je nach Grundriss und Fläche kann manchmal nur der Bau von zwei Einzelgaragen an verschiedenen Stellen realisiert werden.
Wer eine Holz- oder Blechgarage in Selbstmontage aufstellen will, sollte dafür ein bis zwei Tage einplanen. Schneller geht es bei einer Fertiggarage aus Stahl: Nach einem halben Tag ist sie fix und fertig montiert. Wer seine neue Fertiggarage sofort nutzen will, entscheidet sich für eine Betongarage. Sie ist in etwa einer Stunde bereit für den „Einzug“ des Fahrzeugs. Beachten Sie bitte, dass Tieflader und Kranwagen bei der Anlieferung sehr viel Platz benötigen!
Eine günstige Blech-Fertiggarage hält etwa 15 bis 20 Jahre. Ausführungen aus Beton haben mit maximal 25 Jahren eine etwas längere Lebensdauer. Noch einmal fünf Jahre länger hält eine Stahl-Fertiggarage maximal durch. Diese ohnehin schon guten Werte werden von der Holz-Fertiggarage noch deutlich getoppt. Bei guter Pflege kann sie nämlich eine Lebensdauer von bis zu 50 Jahren erreichen.
Eine Fertiggarage ist mehr als nur ein Unterstellplatz für das Kraftfahrzeug, denn sie eignet sich auch zum sicheren Verstauen von Reifen, Gartenmöbeln oder Fahrrädern. Für Fahrräder gibt es beispielsweise praktische Wandsysteme, Werkzeug findet in Regalen, die im hinteren Bereich der Garage aufgestellt werden, Platz. Wer seine Garage zusätzlich als Werkstatt nutzen möchte, sollte bei der Garagenplanung auf eine ausreichende Größe achten, damit beispielsweise eine Werkbank aufgestellt werden kann. Achtung: Eine alleinige Nutzung der Garage als Lager-, Hobbyraum oder Werkstatt ist laut Garagenverordnung untersagt! Hier gilt die Faustregel: Die Garage gilt dann als zweckentfremdet, wenn kein Auto mehr hineinpasst!
Die hängt von Ihrer Versicherungspolice beziehungsweise Ihrem gewählten Tarif ab. Zwischen den Versicherungsgesellschaften gibt es nämlich erhebliche Unterschiede. Grundsätzlich gilt aber: Die Gegenstände, die Sie in der Garage aufbewahren, sind in der Hausratversicherung nicht AUTOMATISCH versichert. Prüfen Sie also gegebenenfalls Ihre Versicherungsunterlagen oder kontaktieren Sie Ihre Versicherungsgesellschaft. Für Schäden AN der Fertiggarage kommt die Hausratversicherung nicht auf. Diese können über die Wohngebäudeversicherung abgedeckt werden.
Grundsätzlich sollte das Eindringen von Feuchtigkeit in die Garage vermieden werden, was durch Abdichten in der Regel erreicht wird. Außerdem sollte auf eine gute Luftzirkulation geachtet werden, denn Schimmel deutet immer auf eine zu hohe Luftfeuchtigkeit hin. Ist die Garage aber bereits von Schimmel befallen, verwenden Sie einen hochwertigen Schimmelentferner. Wichtig: Achten Sie beim Entfernen darauf, den Schimmel nicht einzuatmen! Behandeln Sie die Wände anschließend gegebenenfalls mit einer Anti-Schimmel-Farbe. Tipp: Meist befindet sich der Schimmel an Decke und Wänden. Macht er sich eher in Bodennähe bemerkbar, könnte aufsteigende Bodenfeuchte oder Hangwasser die Ursache sein.